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Drahtlos ins Netz per Wireless LAN 02
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WLAN-Grundlagen von Michael Hülskötter

Der schnelle DSL-Anschluss ist da und nun wollen Sie auch sicher und komfortabel surfen. Alles kein Problem: Drahtlose Router bringen Sie nicht nur via Funk ins Netz und ersparen lästigen Kabelsalat, sondern halten auch Hacker und andere Bedrohungen aus Ihrem Netzwerk fern.

Firewall inklusive: Schutz vor Hackern

Viele WLAN-Router kümmern sich nicht nur um die drahtlose Verbindung, sondern auch um den Schutz des eigenen Netzwerks vor Hackern und anderen Ein- dringlingen. Die hierfür notwendige Komponente ist eine Firewall, eine Software, die in den Router eingebaut ist und anhand bestimmter Regeln unbefugte Internetnutzer aus dem eigenen Netzwerk fern hält.

Schutz vor Eindringlingen: Hier blockt die Firewall bestimmte Ports (eine Art Schleuse), über die ein Hacker in das Netzwerk eindringen kann. Standardmäßig sollten alle Ports geschlossen sein, wenn nicht einer der Dienste, die über diese Ports laufen, genutzt werden sollen.


WLAN: direkte und indirekte Verbindung

Drahtlose Netzwerke kommunizieren auf zwei verschie- denen Wegen: direkt und indirekt. Der direkte Weg nennt sich Ad-hoc-Modus und bezeichnet eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung zwischen zwei oder mehreren WLAN-PCs. Dabei können die Computer direkt Daten austauschen, einen Drucker gemeinsam nutzen und sogar über ein einziges DSL-Modem ins Internet gehen.

Das ist eine sehr schnelle und kostengünstige Art der drahtlosen Vernetzung. Allerdings birgt sie auch Schwä- chen: Vor allem der gemeinsame Internetzugang über ein DSL-Modem, das sich alle teilen, ist unsicher und unkomfortabel. Außerdem muss der Rechner mit DSL-Modem stets verfügbar sein.

Zentrale WLAN-Verbindung: Sicher und leistungsfä- higer ist das so genante Infrastruktur-WLAN. Dabei fun- giert ein drahtloser Zugangspunkt (Access Point) als zentrale Instanz, die alle Rechner eines WLANs mit- einander verbindet.

Die WLAN-PCs tauschen also ihre Daten über diesen Access Point mit anderen Computern aus und gehen auf diesem Weg ins Internet, falls der Access Point als Router fungiert.

Das ist zwar etwas kostenintensiver als ein Ad-hoc-Modus, bietet aber anderseits mehr Sicherheit und mehr Komfort beim drahtlosen Surf-Vergnügen. Und falls Sie als Neukunde oder Wechsler über 1&1 die Verbindung ins Web herstellen, gibt es den AVM FRITZ!Box-Version-2-WLAN-Router für 0 Euro dazu. (3 Monate Grundgebührbefreiung für DSL-Wechsler!)

Für die FRITZ!Box Surf & Phone fallen 29,99 Euro an. Damit hat sich das Thema Kosten für Sie schon erledigt. Alles, was Sie dann noch für Ihre Infrastruktur-WLAN benötigen, ist ein WLAN-Adapter pro PC.


Drahtloses Netzwerk: eine Frage der Einstellung

Fazit: Werden Sie Drahtlos!
Damit alle Beteiligten innerhalb eines drahtlosen Netz- werks optimal kommunizieren können, sind ein paar Ein- stellungen vorzunehmen, die auf Access Point und allen WLAN-Clients identisch sein müssen. Hierzu zählen folgende Einträge:

SSID: Standardmäßig sind auf den meisten Routern einfache und immer wiederkehrende Kennungen ein- getragen. Beispiele hierfür sind "any" oder "Wireless". Diese WLAN-Kennung sollten Sie beim Einrichten des WLAN-Routers ändern und müssen sie auch anschließend auf allen WLAN-PCs eintragen.

WEP-Schlüssel: Für die WEP-Verschlüsselung bieten sich komplizierte und schwer zu erratende Buchstaben-Ziffern-Kombinationen wie zum Beispiel ffr43wwo99ak2 an. Nutzen Sie auch Groß- und Kleinbuchstaben. Auf keinen Fall sollten Sie einen Begriff verwenden, der in Wörterbüchern zu finden ist. Diese Schlüssel sind relativ leicht zu knacken.

MAC-Filtering: Die MAC-Adresse ist im WLAN-Adapter des Netzwerk-PCs fest eingetragen und lässt sich damit nicht ändern. Daher müssen auf dem WLAN-Router für ein funktionierendes MAC-Filtering genau diese Adresse verwendet werden.

MAC-Adressen bestehen aus sechs hexadezimalen alphanumerischen Pärchen wie beispielsweise 00:0a:55:ab:9c. Die MAC-Adresse ermitteln Sie entweder über eine Liste im WLAN-Router oder über die Eigen- schaften des WLAN-Adapters.

Router-Kennwort: Diese Einstellung betrifft zwar den Router allein, ist aber genauso wichtig wie die übrigen Einträge. Ändern Sie auf jeden Fall das Standard-Passwort des Access Points. Andernfalls kann sich jeder auf dem Router einlogen, der sich damit einigermaßen auskennt.

Im schlimmsten Fall wird der WLAN-Router sogar von Unbefugten genutzt, zum Beispiel zum kostenlosen Surfen im Internet.

Werden Sie Drahtlos! Mit WLAN surfen Sie sehr bequem und sehr schnell, von 1&1 angebotenen Router wie AVM FRITZ!Box Surf & Phone WLAN können Sie sogar gleichzeitig surfen und via DSL telefonieren. Und mit den Angeboten von 1&1 ist das Ganze sogar preislich erschwinglich.

Achten Sie bei Ihren ersten drahtlosen Surfversu- chen unbedingt auf notwendige Sicherheit:

Ändern Sie auf jeden Fall das Zugangskennwort des Routers, vergeben Sie eine neue SSID, verschlüsseln Sie Ihre vertraulichen Daten per WEP oder WPA. Wie Sie Ihr eigenes Wireless LAN absichern, lesen Sie hier.

Obendrein sorgt die integrierte Firewall des Routers dafür, dass niemand außer Ihnen an vertrauliche Daten herankommt und diese aus- spionieren und nutzen kann. So macht das drahtlose Surfen wirklich Spaß und ist obendrein noch sicher.



Mit den 1&1 HotSpots können Sie im Café, Restaurant und sogar im Flugzeug kabellos ins Internet gehen.

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