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Komplett-Setup 03
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VoIP-Zugang einrichten von Michael Hülskötter

Mit der AVM FRITZ!Box Surf & Phone können Sie bequem und einfach per DSL Im Web surfen und kostengünstig via Internet telefonieren. Und so geht's
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FRITZ!Box mit Telefonanschluss verbinden und Drahtlosfunktionen anpassen

Internet-Telefonie einrichten

Die Voraussetzungen für das erste Telefonat via Internet sind geschaffen: Sie sind online und gehen via DSL ins Internet. Jetzt müssen Sie nur noch die FRITZ!Box Surf & Phone für die Internet-Telefonie einrichten.

Sie können an der DSL-Box wahlweise ein analoges Telefon, ein analoges Faxgerät oder ein ISDN-Telefon anschließen Die analogen Geräte verbinden Sie mithilfe der beiliegenden TAE-RJ11-Adapter an der Buchsen "FON1" bis "FON3". Das ISDN-Telefon können Sie direkt mit dem ISDN-Kabel an der Buchse "ISDN S0" an- schließen.



Starten Sie den Internet Explorer und geben in der Adresszeile "Fritz.Box" ein. Das öffnet die Konfigurations- oberfläche der DSL-Box. Klicken Sie auf "Telefonie", "Internettelefonie".

Klicken Sie auf "Neue Internet-Rufnummer" und tragen Sie dort die Telefonnummer und das Kennwort ein, die Sie via 1&1 Control Center eingerichtet haben. Klicken Sie auf "ISDN-Endgeräte, falls Sie am Anschluss "ISDN S0" ein ISDN-Telefon angeschlossen haben. Klicken Sie auf "ISDN-Rufnummern" und tragen Sie Ihre verfügba- ren MSNs ein. Diese erhalten Sie zu Ihrem ISDN-Anschluss von von der T-Com.



Falls Sie an den Anschlüssen FON1 bis FON3 analoge Telefone oder ein Fax angeschlossen haben, können Sie diesen eine der dreivorhandenen MSNs zuweisen. Damit ordnen Sie jedem Telefon seine eigene Telefonnummer zu. Klicken Sie auf "Wählregeln", um bestimmte Telefon- nummern zu sperren oder ausschließlich über das Festnetz erreichbar zu machen. Vor allem Notrufnum- mern wie 110 und 112 sind derzeit noch nicht oder nur eingeschränkt via Internet erreichbar. Beide Nummern sind schon so eingerichtet, dass sie automatisch über das Festnetz angerufen werden.

DAS BRAUCHEN SIE FÜR INTERNET-TELEFONIE

Für das Telefonieren via DSL sind folgende Voraussetzungen empfehlenswert:

  • DSL-Anschluss bei einem Internet service Provider wie 1&1
  • Flatrate wie die 1&1 FLAT mit 2048 oder 6016 MBit/s
  • DSL-ROuter mit Internet-Telefoniefunktionen wie die AVM FRITZ!Box Surf & Phone WLAN von 1&1
  • analoges oder oder digitales Telefon (ISDN)
  • Computer mit Windows XP (Service Pack 2) inklusive WLAN-Adapter
  • Internet-Rufnummer von einem VoIP-Provider wie 1&1


Bevor Sie mit dem Einrichten den DSL-Box loslegen kön- nen, müssen Sie diese erst einmal mit dem Telefonnetz der T-Com verbinden. Hierbei ist zu unterscheiden, ob Sie einen analogen oder ISDN-Telefonanschluss besitzen.

Verbinden Sie den DSL-Splitter mit der TAE-Dose Ihres Telefonanschlusses und anschließend die DSL-Buchse der FRITZ!Box Surf & Phone mit der DSL-Buchse des Split- ters. Ihr Telefonanschluss entscheidet über den nächsten Schritt.



Analoger Telefonanschluss: Schließen Sie das schwarze ISDN-Kabel mit TAE/RJ45-Adapter an der F-Buchse des DSL-Splitters an. Das andere Ende des Ka- bels kommt in die ISDN/analoge Buchse der FRITZ!Box.

ISDN-Anschluss: Verbinden Sie den ISDN-NTBA mit dem DSL-Splitter. Dann schließen Sie das schwarze ISDN-Kabel am ISDN-NTBA einerseits und an der ISDN/analogen Buchse der FRITZ!Box anderseits an.

Das Gute an der AVM FRITZ!Box Surf & Phone WLAN: Daten werden von Anfang an mit der sicheren WEP-Verschlüsselung übertragen. Das schafft ein hohes Maß an Abhörsicherheit, während Sie beispielsweise Ihre Dokumente via E-Mail verschicken. Weiter unten erfah- ren Sie, wie Sie den Zugriff aufs Internet und Ihr kabelloses Netzwerk noch besser absichern.

Tipp: Um sämtliche Einstellungen für die drahtlose Verbindung angezeigt zu bekommen, ist das Aktivieren des Expertenmodus notwendig. Diesen erreichen Sie über "System", "Ansicht" aus dem Hauptmenü der FRITZ!Box-Software heraus.

Öffnen Sie den Internet Explorer, geben Sie in Adress- zeile "Fritz.Box ein und klicken Sie den Eintrag "WLAN".

Unter "Allgemein" können Sie die Kanalnummer und SSID (Netzwerkname) ändern. Das Anpassen des WLAN-Kanals empfiehlt sich vor allem dann, wenn sich ein zweites Drahtlosnetzwerk in Ihrer Nähe befindet, das womöglich auf demselben Kanal funkt. Benachbarte Funknetzwerke sollten mindestens fünf Kanäle vonein- ander getrennt sein.

Unter "Ansicht" lässt sich aber auch die Sendeleistung anpassen. Das ist dann sinnvoll, wenn die Funkstrecken nicht allzu groß sind und Sie den Senderadius verringern wollen.

Unter "Sicherheit" können Sie den Schlüsseltyp einstel- len, der für die Abhörsicherheit Ihrer übermittelten Daten sorgt. Dabei unterscheidet man folgende Schlüsselarten:

WEP: Hier wird ein statischer Schlüssel eingesetzt, der 13 Zeichen lang ist (128 Bit). Diese Verschlüsselungsart ist zwar ziemlich sicher, garantiert allerdings keinen hundertprozentigen Schutz.

WPA (TKIP): Mit WPA/TKIP werden Daten mit Schlüs- seln chiffriert, die bis zu 63 Stellen lang sein können. Außerdem werden beim TKIP-Algorithmus dynamische Schlüssel verwendet. Das bedeutet, dass der WPA-Schlüssel relativ häufig ausgetauscht wird, was die Sicherheit deutlich erhöht. Allerdings müssen neben dem WLAN-Router sämtliche angeschlossenen Drahtloscompu- ter WPA beherrschen. Falls alle Netzwerkcomputer mit dem Service Pack 2 von Windows XP ausgestattet sind, können Sie WPA einsetzen.

WPA-II (AES): Diese Verschlüsselung ist noch abhörsicherer als WPA/TKIP, benötigt allerdings einen WLAN-Computer, der mit einem WPA-II-kompatiblen WLAN-Adapter ausgestattet ist. Zur Zeit bietet lediglich AVM mit seinem FRITZ!WLAN USB solch einen drahtlosen Netzwerkadapter an. Bei 1&1 kostet dieser WLAN-Stick 49,99 Euro zuzüglich Versandkosten.

Auszug: PC Magazin KNOW-HOW powered by 1&1  
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