Für Gesprächspartner,
die häufig miteinander plaudern, empfiehlt es sich, sich beim
gleichen Internetprovider anzumelden. Darüber hinaus muss die
Entscheidung für eine Hardware- oder Software-Lösung fallen.
Bei der Software zu beachten ist dabei, dass längst nicht alle
Applikationen die Verbindung ins Fest- oder Mobilfunknetz unterstützen.
Außerdem ist neben der Software immer ein angeschalteter PC
sowie ein Mikrofon nötig.
Hardware-Lösungen wie etwa die Lösung AVM FRITZ!Box Surf
& Phone, die neben Routerfunktionen auch VoIP-Funktionen besitzt,
bieten einige Vorteile: Der Rechner muss nicht angeschaltet sein und
der Anwender kann wie gewohnt einfach per Telefon wählen und
kommunizieren. Er merkt den Unterschied nicht, außer auf Telefonrech-
nung.
Angesichts der rasanten Entwicklung, die VoIP in der letzten Monaten
hinter sich gebracht hat, ist anzunehmen, dass die Flexibilität
und Leistungsfähigkeit der Angebote schnell steigen wird. Die
meisten Kritikpunkte dürfen sich daher binnen kürzester
Zeit erledigt haben. Für private Nutzer bedeutet der Einstieg
in die DSL-Telefonie derzeit noch eine gewisse Vorbereitung.
Keine Abstimmungen sind hingegen in den Firmennetzen internationalen
Unternehmen erforderlich, weshalb, die Wirtschaft als erstes von kostenlosen
Telefonaten profitieren wird. |
Alles in allem überwiegen
die Vorteile von VoIP bei weitem. Die günstigen Betriebskosten
sind dabei lediglich ein Argument unter vielen, das für die DSL-Telefonie
spricht. Hinzu kommen beispielsweise die einfache Hand- habung und
völlig neue Komfortmerkmale. Anders als beim Festnetz, ist die
Rufnummer bei VoIP nicht an feste Orte, sondern an bestimmte Geräte
gebunden.
Egal, ob man beispielsweise mit seinem Pocket PC den WLAN-Hotspot
der Uni anzapft oder bei Starbucks in New York sitzt, man ist stets
unter der gleichen Nummer erreichbar. Teure Rufumleitungen sind hierfür
nicht er- forderlich. Ein Aspekt, der vor allem in Unternehmen die
Administrationskosten senkt. Wechselt beispielsweise ein Mitarbeiter
den Standort, reicht es, wenn er im neuen Büro sein persönliches
IP-Telefon einstöpselt. Die Durch- wahl bleibt die selbe. Zudem
lassen sich mit VoIP parallel zu den Sprachnotizen weitere Informationen
übertragen, wie beispielsweise ein Foto des Ansprechpartners
oder eine Visitenkarte. Das vereinfacht die Pflege elektro- nischer
Telefonbücher und Kontaktdatenbanken.
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Was sich derzeit in Sachen VoIP abspielt,
hat tatsächlich das Zeug, den Telefonmarkt zu re- volutionieren.
Zeit wird's, den seit Erfindung des Telefons vor 150 Jahren hat
sich an der Technik nicht mehr viel geändert. Vor allem die
Vergabe fester IP-Telefonnummern und das Nutzen nor- maler analoger
und ISDN-Telefone an einer entsprechenden Box wie AVM FRITZ!Box
Surf & Phone bringt die DSL-Telefonie einen großen Schritt
voranbringen. Damit wäre ein zentraler Kritikpunkt, die fehlende
Erreichbarkeit, endlich beseitigt. Da DSL-Anschlüsse derzeit
nur in Ver- bindung mit einem Festnetzanschluss geschaltet werden,
ist das Telefonieren via Internet in erster Linie Alternative und
Ergänzung zum traditio- nellen Verfahren. Die Einsparpotenziale
sind vor allem bei Fern- und Auslandsgesprächen beacht- lich.
Den Telefongesellschaften könnte ihre passi- ve Haltung deshalb
bald zum Verhängnis werden. Schließlich kommt die oft
recht gesalzene Ver- mittlungsgebühr für internationale
Verbindungen abhanden
Telefonieren - so günstig
wie nie (01) ->
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Mit Blick auf das Einsparvolumen rechnet
die Hamburger Unternehmensberatung Mummert und Partner mit einem Potenzial
von bis zu 30 Prozent. Im privaten Umfeld kommt es vor allem auf das
individuelle Telefonverhalten an. Wer häufig und lange ins Ausland
telefoniert kann durchaus höhere Effekte erzielen. Weitaus geringer
fallen die Einsparungen für lokale Wenigtelefonierer aus. Dabei
sind die Grundgebühren für den ISDN- oder analogen Anschluss
nicht vom Tisch zu wischen. Die Prognose der Markanalysten in Sachen
VoIP fällt trotzdem durchweg positiv aus. Der Funke, so die Einschätzung,
wird von den großen Unternehmen auf den Massenmarkt überspringen
und sich wie ein Lauffeuer verbreiten. 2008, schätzt das US-Marktforschungsunternehmen
Frost & Sullivan, wer- den weltweit 60 Milliarden Gesprächsminuten
über das Internet vertelefoniert. 57 Milliarden davon allein
in Groß- unternehmen.
Der Netzwerkhersteller Cisco rechnet sogar damit, dass in zwei Jahren
die Hälfte aller Unternehmen über das Internet telefoniert.
Für 2020 haben die Markforscher vorsichtshalber die Beerdigung
des analogen Telefon- netzes angesetzt.
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