Kaum einer anderen Technologie wurde
in den letzten Jahren eine so große Zukunft vorausgesagt wie
VoIP. Bereits für Mitte der 90er-Jahre war die Revolution auf
dem Telekommunikationsmarkt angekündigt. Doch kurze Zeit später
brach der Hype wieder in sich zusammen. Die Technik war einfach noch
nicht ausgereift genug, um sich auf breiter Ebene bei den Privatanwendern
durchsetzen: So fehlte es beispielsweise an allgemein gültigen
Stan- dards und geeigneten Protokollen. Dadurch konnten sich die verschiedenen
Telefonie-Applikationen nur selten mit- einander verständigen.
Wer ein DSL-Telefonat führen wol- lte, musste sich vorher mit
seinem Gesprächspartner re- gelrecht verabreden.
Als größter Bremsklotz erwiesen sich jedoch die trägen
Datenleitungen: Mit 56-Modems und ISDN kam die DSL-Telefonie nie über
das Versuchsstadium hinaus. Echos und Zeitverzögerungen brachten
selbst geduldige Bastler zum Verzweifeln. Auch die Sprachqualität
galt zu diesem Zeitpunkt als wenig berauschend. Aber die Technologie
wurde weiterentwickelt und inzwischen sprechen viele Faktoren für
eine Trendwende.
So hat sich in den vergangenen Jahren die Infrastruktur auf Seiten
der Anbieter enorm verbessert und die Zahl von über 5 Millionen
Breitbandanschlüssen macht VoIP auch für Privatanwender
attraktiv. Darüber hinaus ist die Technik inzwischen ausgereifter,
die Nutzung anwender- freundlicher und die Sprachqualität nahezu
frei von Ver- zerrungen und Echos.
Da in vielen privaten Haushalten ebenfalls alle Voraus- setzungen
vorhanden sind, um günstig über das Internet telefonieren
zu können, wenden sich Provider wie 1&1
mit speziellen DSL-Telefonie-Angeboten an Ihre Kunden. 1&1
bietet seinen Kunden mit der AVM FRITZ!Box Surf & Phone und der
AVM FRITZ!Box Surf & Phone WLAN die passende Hardware an die es
dem Kunden ermöglicht, ganz einfach über das Internet zu
telefonieren, ohne erst den PC starten und online geben zu müssen.
Die Verbindung regelt die Box, der Kunde muss nur noch zum Telefon
greifen und wählen.
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Sie selbst!

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Der wesentliche
Unterschied zu herkömmlicher Telefonie (Festnetz) besteht darin,
dass die Sprachinformation nicht über eine gesondert geschaltete
Verbindung in einem Telefonnetz übertragen werden, sondern sich
eine Infrastruktur mit anderen Kommunikationsdiensten teilen (DSL-Leitung).
Die Die Sprachinformationen werden von den Endgeräten zuerst
analog vom Sprecher erfasst (Telefonapparat), mittels eines Wandlers
(Phone-Hard- ware, beispielsweise die AVM FRITZ!Box Surf & Phone)
in ein digitales Format überführt und dann über Codecs
in entsprechende Audio-Binärformate gewandelt. Dabei werden die
Daten unterschiedlich stark komprimiert, was zu unterschiedlichen
Anforderungen bezüglich der Band- breite bei der Übertragung
führt.
Zunächst muss das vorhandene Telefon mit der VoIP-fähigen
Hardware verbunden und die gewünschte Ruf- nummer gewählt
werden. Die Hardware verbindet sich mit dem 1&1 Server und fragt
ab, ob der andere Teil- nehmer ebenfalls mit einem VoIP-fähigen
1&1 DSL-Tarif angemeldet ist. Wenn dies der Fall ist, wird eine
reine Internet-Telefonverbindung hergestellt, die kostenlos ist.
Sollte der Gesprächspartner keine DSL-Telefonie von 1&1,
GMX
oder Schlund+Partner nutzen, wird der Anruf dann ins Festnetz geroutet.
Als Voraussetzungen für eine saubere Übertragung gilt eine
Geschwindigkeit von mindestens 80 KBit/s. Zum Vergleich: Der kleinste
DSL-Anschluss versendet Daten mit 128 KBit/s. Mit 1&1
können Sie auf Wunsch auch per Video telefonieren. Dazu benötigen
Sie lediglich die kostenlose 1&1
SoftPhone 2.0-Software und eine Webcam. Für die Videotelefonie
sollte jedoch ein DSL-Anschluss mit 2.048 oder 6.016 KBit/s vorhanden
sein.
1&1 DSL-Kunden können ab sofort Ihre Gesprächspartner
im Netz sehen: Die 1&1 Videotelefonie macht's möglich.
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1&1
Kunden können schon heute die Internet-Telefonie optimal nutzen,
denn sie können weltweit kostenlos mit anderen 1&1
Flatrate-Nutzern kommunizieren. 1&1
DSL-Kunden zahlen für Gespräche ins deutsche Festnetz
nur 1 Cent in der Minute.
Die Telefonie-Funktion ist Bestandteil der 1&1
DSL DSL-Tarife. Mit den ausgereiften und benutzerfreundlichen DSL-Komplettpaketen
von 1&1
können auch breitere Bevölkerungsgruppen erschlossen werden.
Besonder- heit: Jetzt lassen sich herkömmliche analoge und
ISDN-Telefone und die bisherige Telefonnummer nutzen, um über
das Internet gebührenfrei zu telefonieren. Bisher ging das
nur via Headset und entsprechende Software.
Das 1&1 Modell ist hingegen sehr einfach: Für nur 29.99
Euro-Aufpreis können sowohl Kabel- als auch WLAN-DSL-Router
mit DSL-Telefonie-Funktion (AVM FRITZ!Box Surf & Phone) bestellt
werden. An dieses werden vor- handene analoge oder ISDN-Telefone
wie bei einer Telefonanlage angeschlossen. Das Gerät funktioniert
selbst bei ausgeschaltetem PC, auch die Telefonnummer bleibt auf
Wunsch die gleiche. Auch auf einige bequeme ISDN-Funktionen muss
mann bei der DSL-Telefonie nicht verzichten. Hierzu gehören
beispielsweise das "Makeln" und "Anklopfen".
[mehr dazu: bequem Telefonieren]
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